Info, Zeitgeschehen
betriff
SWR
13.01.,
20:15 - 21:00
Infos
Originaltitel
betrifft
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2020
Knochen brechen wie aus heiterem Himmel - oft reicht schon eine unachtsame Bewegung, ein Stolpern oder ein leichter Sturz. Die Ursache: Osteoporose, auch "Knochenschwund" genannt. Rund sechs Millionen Deutsche leiden an Osteoporose - Tendenz steigend. Besonders bruchgefährdet sind Frauen über 70 und Männer über 80 Jahre. Die typische Alterserkrankung lässt Knochen porös werden, deshalb können sie leichter brechen. Doch es gibt neue Hoffnung im Kampf gegen den stillen Knochendieb. "betrifft" stellt verschiedene Behandlungsmethoden vor, die den Knochenabbau stark verzögern oder sogar ganz stoppen können. Anhand verschiedener Patientengeschichten werden einige der häufigsten Fälle von Knochenbrüchen gezeigt und wie sich diese therapieren oder gar verhindern lassen. Bisphosphonate beispielsweise lagern sich an den Knochen an und hemmen dort die Aktivität knochenabbauender Zellen. Die Folge: Knochenmasse baut sich nicht weiter ab, die Bruchgefahr wird verringert. Andere Medikamente wie Parathormon können sogar den Knochenaufbau wieder neu ankurbeln und versprechen damit einen regelrechten Durchbruch in der Behandlung von Osteoporose. Für besonders bruchgefährdete Menschen gibt es seit einigen Monaten zudem ein neues Medikament: den Antikörper Romosozumab. Er blockiert das knochenabbauende Protein Sclerostin, wodurch selbst fortgeschrittene Osteoporose behandelt werden kann. Auch Sport, gesunde Ernährung und die Teilnahme an speziellen Trainingsgruppen können helfen, dem verheerenden Knochenschwund entgegenzuwirken. Ein weiterer Faktor: Viele Menschen nehmen Säureblocker gegen Sodbrennen - eine häufige Nebenwirkung von Schmerzmitteln wie Ibuprofen. Lange Zeit galten diese Säurehemmer als relativ harmlos. Doch mittlerweile ist bekannt, dass sie Osteoporose begünstigen können. Um Osteoporose rechtzeitig den Kampf anzusagen, ist eine frühe Diagnostik besonders wichtig. Typische Anzeichen für den Rückgang der Knochendichte und eine veränderte Knochenstruktur sind beispielsweise akute Rückenschmerzen, Verringerung der Körpergröße, Zahnausfall, wackelnde Zähne oder Knochenbrüche ohne erkennbaren Grund. Um vorzubeugen, können ältere Menschen auch selbst aktiv werden. Viele Ärztinnen und Ärzte empfehlen beispielsweise ausreichend Vitamin D3 einzunehmen. Hilft das Vitaminpräparat tatsächlich? "betrifft" zeigt, mit welchen Maßnahmen man Osteoporose präventiv behandeln kann, bevor es zu spät ist.
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