Wir lernen einen jungen Mann kennen, der Mini-Heißluftballons baut – und zwar komplett von A bis Z. Ein Künstler aus Epinal führt uns ein in die Welt des Bodypaintings und wir begleiten eine Mutter, die für die Rechte und Anerkennung pflegender Angehöriger kämpft. Außerdem erfahren wir, warum Hunde sowie ihre Frauchen und Herrchen in Metz auf ein immer größeres Angebot treffen und in unserer Serie "Tour de Kultur" entdecken wir das Planetarium in Straßburg. Bastler baut Mini-Heißluftballons Augustin Renoir baut in seiner Werkstatt in Prosnes bei Reims Heißluftballons und Drachen. Dieses Hobby wurde ihm in die Wiege gelegt: Sein Vater betreibt seit 30 Jahren ein Unternehmen für Heißluftballonfahrten. Bereits im Alter von 12 Jahren bastelte Augustin seine ersten Drachen, mit 17 erwarb er die Pilotenlizenz für Heißluftballons. Seine eigenen Ballons modelliert er in 3D mit einer Spezialsoftware. Den Stoff schneidet er mit einer Lasermaschine passgenau, um die Stücke anschließend mit der Nähmaschine zusammenzusetzen. Bodypainting als Kunstform und als Therapie Christophe Cwikla alias Kazim aus Epinal hat beim "World Bodypainting Festival" im Wettstreit mit Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt den ersten Platz geholt. Diese Auszeichnung gilt in seiner Branche als Weltmeistertitel. In seinem Atelier bietet Kazim Bodypainting und Fotoshootings an, aber auch Bodypainting als Kunsttherapie. Dadurch kann er Menschen unterstützen, die Schwierigkeiten mit der Akzeptanz ihres eigenen Körpers haben ̶ etwa bei Jessica, Kundin einer Bodypainting-Wohlfühlsitzung. Erste französische Gewerkschaft für pflegende Angehörige In Frankreich sind 11 Millionen pflegende Angehörige praktisch unsichtbar. Eine von ihnen ist Sonia Jabri, Mutter eines mehrfach behinderten Mädchens. Sie hat beschlossen, dieser Unsichtbarkeit ein Ende zu setzen, und die erste nationale Gewerkschaft pflegender Angehöriger gegründet. Sie und ihre Mitstreiter erhoffen sich so, stärkeren Einfluss auf die Politik nehmen zu können. Metz heißt Haustiere willkommen Haustiere werden in Frankreich zunehmend als Familienmitglieder betrachtet. Gemeinden und Einkaufszentren heißen immer häufiger Hunde willkommen und bieten verschiedene Einrichtungen für sie an, wie etwa Trinkstellen oder Bereiche, in denen die Hunde ohne Leine toben dürfen. Ein Beispiel dafür ist die Stadt Metz, die 2022 das haustierfreundliche Label "Toutourisme" erhalten hat. Planetarium Straßburg: Eine Reise vom Sternenhimmel zur Astronomie Mitten im Straßburger Universitätsviertel befindet sich eines der modernsten Planetarien Frankreichs. Im Jahr 2023 wurde das Planetarium neu eröffnet, nun können Besucher unter einer 15 Meter großen Kuppel in wenigen Minuten durch das Sonnensystem reisen, Galaxien erkunden oder den Nachthimmel betrachten – unabhängig von Wetter und Tageszeit.