Wir drehen einen Film: Wenn sie schon nicht fernsehen dürfen, dann wollen Tara und ihre Freundinnen eben ihr eigenes Fernsehprogramm drehen. Doch die Sache wird schwieriger als die Mädchen dachten. Schon am Abend sollen die eigenen Filme - Nachrichten, Tierfilm und Quizsendung - allen Eltern vorgeführt werden. Maus allerdings durchkreuzt die Pläne. Plötzlich fehlen einige Aufnahmen, und Petja muss rettend in die Bresche springen. Wenn sie schon nicht fernsehen dürfen, dann wollen die Mädchen eben ihr eigenes Fernsehpro-gramm machen. Mit Juls digitaler Kamera ist das möglich! Also schminken sich Tara, Fritzi und Tieneke wie richtige Ansagerinnen und beginnen ihre Arbeit. Als erstes verliest Tieneke Nachrichten und Fritzi tritt als Wetterfee auf. Doch schon wird es schwierig. Denn der nun folgende Tierfilm soll eigentlich Aufnahmen von Wuschelchen und Puschelchen, den beiden Kaninchen, bieten, die durch einen Slalom hoppeln. Doch die Tiere wollen nicht, wie Kamerafrau Jul es will, und so kann der ganze Beitrag nur gerettet werden, indem die Kaninchen gegen das Meerschweinchen Rambi ausgetauscht werden und Rambi auf einem Skateboard durch das Zimmer rauscht. Die Probleme reißen jedoch nicht ab. Nicht nur, dass Fritzi als Kandidatin der nachfolgenden Quizshow auf der Leitung steht: Maus bringt die geplante Vorführung der Filme am Abend im Kreise der Erwachsenen in Gefahr! Wir sind fast zerstritten: Taras beste Freundin Tienecke scheint plötzlich nichts mehr von ihr wissen zu wollen. Ein fremdes Mädchen namens Anna sitzt seit heute in der Klasse und beansprucht Taras Platz. Tara ist alles andere als glücklich. Doch sollte sie tatsächlich ihre beste Freundin verloren haben, will sie sich nicht unterkriegen lassen. Dann spielt sie eben mit Fritzi. Oder mit den Jungs. Aber das ist natürlich nicht dasselbe wie mit Tienecke. Eigentlich sind Tara und Tieneke ein Herz und eine Seele. Doch an diesem Morgen bringt Frau Streng, ihre Lehrerin, ein neues Mädchen in die Klasse: Anna! Anna hat große Ähnlichkeit mit Tienecke - sie ist bloß ein bisschen kleiner und ein bisschen dicker. Aber sonst verstehen sich die beiden Mädchen auf Anhieb ausgezeichnet. Anna und Tienecke mögen die gleiche Musik, die gleichen Tiere, waren beide schon mal an der Nordsee im Urlaub und beschließen, zusammen Mittag zu essen. Da schaut Tara natürlich ganz schön blöd in die Röhre. Ihre beste Freundin will plötzlich nichts mehr von ihr wissen? Also gut. Dann sucht sie sich eben andere Freunde. Das wäre doch gelacht, wenn sie bloß auf Tienecke angewiesen wäre. Doch so leicht, wie sich Tara das vorstellt, ist es mit den Freunden nicht. Fritzie ist ja erst zweite Klasse und also zu kindisch. Jule dagegen benimmt sich, als wäre sie schon so alt wie eine Oma. Und die Jungs? Die furzen um die Wette! Das darf ja wohl alles nicht wahr sein!