WDR

Westart

Kultur, Kunst + Kultur • 14.02.2026 • 18:15 - 18:45
WESTDEUTSCHER RUNDFUNK KÖLN
Siham El-Maimouni
Moderatorin für WestArt und Cosmo
© WDR/Linda Meiers, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung und bei Nennung "Bild: WDR/Linda Meiers" (S1). WDR Kommunikation/Redaktion Bild, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildredaktion@wdr.de
Vergrößern
Siham El-Maimouni
Vergrößern

Moderatorin Siham El-Maimouni
Vergrößern
Westart - Logo
Vergrößern
Originaltitel
Westart extra
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Kultur, Kunst + Kultur
Zu Besuch im Kunstpalast Düsseldorf Der Kunstpalast Düsseldorf präsentiert bis zum 25. Mai 2026 die Ausstellung "Community. Fotografie und Gemeinschaft." Die Schau widmet sich dem vielschichtigen Verhältnis zwischen dem Medium Fotografie und dem Phänomen Gemeinschaft, historisch wie aktuell. Im Zentrum der Ausstellung stehen Bilder, die zeigen, wie Menschen Zugehörigkeit darstellen, erleben, inszenieren, hinterfragen. Der Fußballfanclub, die Familie, der Karnevalsverein, Menschen streben danach, Teil einer Gruppe zu sein. Die Fotografie hält seit ihrer Erfindung diesen Drang fest. Die Ausstellung vereint angewandte und künstlerische Positionen, die das Thema Gemeinschaft beleuchten, mit subtiler Ironie, beeindruckender Solidarität oder analytischer Präzision. In den ausgestellten Arbeiten werden formale Bildordnungen ebenso sichtbar wie soziale Dynamiken, die Nähe erzeugen oder Grenzen markieren. Ein Schwerpunkt der Schau liegt auf der fotografischen Sammlung des Kunstpalastes, ergänzt durch internationale Leihgaben. Westart-Moderatorin Mona Ameziane trifft die Künstlerin Cate Lartey und die Fotografin Juliane Herrmann. Gemeinsam erkunden sie die Ausstellung und machen ein Gruppenfoto. Denn: Das Museum lädt die Besuchenden aktiv dazu ein, Teil der Schau zu werden. Eigene Gemeinschaftsbilder können in die Ausstellung eingebracht werden, wodurch ein dynamisches Archiv aktueller Zugehörigkeitsgefühle entsteht. Neues Buch von Frank Goosen: Lovely Rita Frank Goosen liefert mit seinem Roman "Lovely Rita" ein warmherziges, urkomisches und zugleich tiefgründiges Porträt eines fast ausgestorbenen Lebensraums, der traditionellen Eckkneipe im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt des Buchs steht eine Kneipe, die kurz vor der Schließung steht. Kurz vor dem Aus treffen hier eine Vielzahl skurriler Stammgäste aufeinander. Der wahre Geist des Hauses ist Rita Urbaniak– genannt Lovely Rita–, die Kneipenwirtin, die das Lokal seit den 1970er-Jahren führt. Goosen verwebt in seinem Roman die Lebensgeschichten dreier unkonventioneller Frauen und entfaltet dabei ein liebevolles Panorama des Menschlichen, das von Humor, Melancholie und einer großen Portion Ruhrgebiets-Charme geprägt ist. Die Kneipe wird zur Bühne für Begegnungen, Erinnerungen und die Frage, was es bedeutet, Gemeinschaft, Heimat und Zugehörigkeit zu finden, auch in Zeiten des Wandels. "Dat Wasser vun Kölle es Jot" – Uraufführung im Schauspiel Köln Unter der Regie von Calle Fuhr zeigt das Schauspiel Köln mit "Dat Wasser vun Kölle es Jot" eine Aufführung, die Krimi, Musik und investigativen Journalismus zu einem ungewöhnlichen Theaterabend verwebt. Im Mittelpunkt steht ein rätselhafter Fund einer toten Aktivistin am Ufer des Rheins. Die Ermittler decken ein dichtes Netz aus Umweltverschmutzung, Online-Drohungen und geheimen Firmendaten, das bis zu einem Chemiekonzern reicht, auf. Wasser und ganz besonders der Rhein, hat für die Kölner Seele eine emotionale Bedeutung: Er ist Mythos, Lebensraum und wiederkehrendes Motiv in Liedern und Geschichten. Gespickt mit rheinischem Liedgut und getragen von einer packenden Handlung, macht sich das Ensemble daran, die Recherchen des investigativen Medienhauses CORRECTIV auf die Bühne zu bringen. Neuer Film: "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" Der Regisseur Nicolas Steiner hat mit seinem ersten Spielfilm eine Tragikomödie inszeniert, in der die Schatten der Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen und zu Literatur werden. Steiner schafft in schwarzweißen Bildern eine fast surreale, kafkaeske Gegenwartswelt, mit brutalistisch-anmutenden Bauten und kantigen Wohnklötzen, während er die Szenen in der Vergangenheit in warmen Farben wiederaufleben lässt. Mit einer hochkarätigen Besetzung verfilmt der Regisseur das Drehbuch der Schriftstellerin Bettina Gundermann mit vielen skurrilen Einfällen und Anspielungen. Das Ballett "Frida" am Theater Dortmund Das Theater Dortmund präsentiert die Deutschlandpremiere des Balletts "Frida", ein Bühnenwerk über Leben, Kunst und Widerstand der legendären mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo. Das Ballett würdigt in eindrucksvollen, nicht-linearen Bildern die vielschichtige Biografie und das künstlerische Werk Kahlos. Schmerz, Leidenschaft und kreative Schaffenskraft werden in kraftvollen Tanzsequenzen sichtbar, die von ihren berühmtesten Gemälden und prägenden Lebensmomenten inspiriert sind. Die Choreografie von Annabelle Lopez verbindet Tanz mit Anklängen an Malerei und Emotionalität und schafft so ein Bühnenbild, das ebenso farbenprächtig wie introspektiv ist.