Ein Jahr nach dem Sturz von Baschar al-Assad eskaliert die Lage in Syrien erneut: Die neue Übergangsregierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa rückt mit ihren Truppen in die letzten kurdisch kontrollierten Gebiete im Nordosten des Landes vor. Für die Kurden dort steht alles auf dem Spiel: ihr Traum von einem autonomen Selbstverwaltungsgebiet, ihre politischen Institutionen - und ihre militärischen SDF-Einheiten wie die SDF und die Frauenverteidigungseinheit YPJ. Die ARD-Korrespondenten Vera Rudolph und Ramin Sina berichten aus Derik, Qamischli und von der irakisch-syrischen Grenze. Sie sprechen mit kurdischen Kämpferinnen, Zivilisten und politischen Vertreterinnen über Angst, Widerstand und das Gefühl des Verrats durch die internationale Gemeinschaft.