Die alleinerziehende Floristin Bettina Zimmer aus Koblenz erhält nach einem Wechsel zu einem Billigtelefonanbieter namens Gcall eine Rechnung über 1.900 EUR, die angeblich durch Anrufe bei 0190-Nummern entstanden ist. Ihr 16-jähriger Sohn Laurenz entdeckt anhand des Einzelverbindungsnachweises, dass die Verbindungen zu Zeitpunkten verbucht wurden, an denen die Familie nachweislich nicht zu Hause war. Trotz Anwaltsbesuch und Lastschriftrückbuchung unterschreibt Bettina naiv einen weiteren Vertrag beim Drücker Harry Schlenker und zahlt unter Druck eines Inkassovertreters 2.800 EUR. Laurenz erstattet schließlich gemeinsam mit seiner Mutter Anzeige bei der Polizei. Als sie die Täter zufällig auf der Straße entdecken, werden diese festgenommen und als Teil eines betrügerischen Netzwerks identifiziert. Gcall wird aufgelöst, die Verantwortlichen wegen gewerbsmäßigen Betruges zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt, und Bettina erhält die 2.800 EUR zurück.