Cem Hakan, ein 49-jähriger Kellner aus Brandenburg an der Havel, verliert nach einem Knöchelbruch und einer anschließenden Infektion sein linkes Bein - ein Eingriff, den Arzt Dr. Philipp Kaiser als lebensnotwendig darstellt. Überzeugt, Opfer eines Behandlungsfehlers zu sein, kämpft Cem trotz mangelnder Beweise, dem Schweigen der OP-Schwester Sofia Dellas und einer Gegenklag wegen Verleumdung hartnäckig um Gerechtigkeit. Recherchen in Kiel und Tübingen enthüllen schließlich, dass Kaiser ein Hochstapler ist: Er flog einst wegen Urkundenfälschung von der Universität und praktizierte ohne echten Abschluss. Mit der Aussage seines Professors gelingt der Durchbruch. Kaiser wird zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt; Cem und die Klinik erhalten 55.000 Euro Schadensersatz. Cem schult zum EDV-Fachmann um und engagiert sich fortan im Patientenrechtsschutz.