Die 31-jährige Luisa Handler hat ihren seit 20 Jahren verschollenen Vater Armin für tot erklären lassen und dessen Haus geerbt, in das sie mit ihrem Freund Mick einzieht. Kurz darauf taucht ein Mann auf, der behauptet, ihr Vater zu sein, und das Haus zurückfordert. Obwohl Luisa zunächst skeptisch ist, lässt sie sich durch Kindheitserinnerungen und Fotos überzeugen und nimmt ihn auf. Der Mann lässt die Todeserklärung gerichtlich aufheben und wird damit wieder offizieller Hauseigentümer. Er fordert Unterhalt von Luisa, drängt sie schließlich per Räumungsklage aus dem Haus. Misstrauisch geworden, entlarvt Luisa ihn mithilfe eines alten Schulfreundes ihres Vaters: Der Mann hat keine charakteristische Narbe. Ein DNA-Test bestätigt, dass er nicht ihr Vater ist. Er gesteht, Michael Müller zu heißen und den echten Armin Handler in Äthiopien kennengelernt zu haben, dessen Brief er abfing und für den Betrug nutzte. Müller wird zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt und muss den Unterhalt zurückzahlen. Der echte Armin meldet sich aus Äthiopien und räumt Luisa ein im Grundbuch eingetragenes Wohnrecht an seinem Haus ein.