Autobahnfahnder kontrollieren auf der A5 und A10 mehrere Verkehrsteilnehmer. Ein älterer Mann wird mit 172 km/h bei erlaubten 120 km/h gemessen, fährt zudem mit gefährlich geringem Abstand und betätigt die Lichthupe - ein Nötigungstatbestand. Im Gespräch zeigt er sich uneinsichtig; eine Wodkaflasche im Fußraum führt zum Alkoholtest, der 0,15 Promille ergibt. Da die Beamten seine Fahrtüchtigkeit grundsätzlich anzweifeln, stellen sie Führerschein und Fahrzeugschlüssel sicher. Seine Frau holt ihn ab. Ein rumänisches Pärchen fällt auf der A10 mit 143 bzw. 146 km/h in einer 80er-Zone auf; kurz vor der Kontrolle wird ein schwarzes Säckchen aus dem Fenster geworfen. Die Frau behauptet, einen Apfelapfel weggeworfen zu haben, doch Kollegen finden ein Säckchen mit Messingringen - typisches Betrugsmaterial der sogenannten Autobahngold-Masche. Nach richterlicher Genehmigung durchsuchen die Beamten das Fahrzeug und finden Punzen zum Stempeln von Messing als Goldimitat. Das Paar wird zur Wache gebracht; weitere Ermittlungen und mögliche Untersuchungshaft folgen.