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Liebe auf Bewährung

Fernsehfilm, Drama • 25.04.2026 • 10:30 - 11:55
Karoline (Mariella Ahrens, re.) will ihre Mutter Juliane (Thekla Carola Wied) ihre Pläne ausreden, wieder in ihren alten Beruf zurück zu kehren.
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Juliane (Thekla Carola Wied) hat sich in den künstlerisch begabten Häftling Albert Tieck (Helmut Griem) verliebt.
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Der Gefängnisdirektor (Michael Greiling, links.) und die Bibliothekarin Juliane Willbrandt (Thekla Carola Wied) organisieren eine Knastlesung mit dem Gossenpoeten Harry Rowohlt (Harry Rowohlt).
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Der Gefängnispsychologe (Hans Peter Hallwachs, li.) und der Direktor (Michael Greiling) warnen Juliane Willbrandt (Thekla Carola Wied) vor einer zu engen Bindung mit einem Häftling.
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Originaltitel
Liebe auf Bewährung
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2004
Kinostart
Do., 01. Januar 2004
Fernsehfilm, Drama
Nach dem Tod ihres Mannes scheint Juliane Willbrandt (Thekla Carola Wied) die Rückkehr in ihren alten Beruf als Bibliothekarin aussichtslos, bis sie die Chance bekommt eine Gefängnisbibliothek leiten. Juliane verliebt sich in den Häftling Albert (Helmut Griem) Tieck, der nach einer Brandstiftung, bei der seine Frau ums Leben kam, zu 7 Jahren verurteilt wurde. Als Albert einen gemeinsamen Hafturlaub scheinbar zur Flucht nutzt, bricht für Juliane eine Welt zusammen ... Eigentlich ist Juliane Willbrandt, eine gut situierte, attraktive Witwe, zu beneiden. Sie bewohnt ein wunderschönes Haus und hat eine überaus vernünftige Tochter, Karoline, großgezogen. Trotzdem vermisst Juliane, die ihr Leben ganz selbstverständlich der Familie gewidmet hat, nach dem Tod ihres Mannes das Gefühl, gebraucht zu werden. Um etwas Nützliches zu tun, beschließt Juliane trotz erheblicher Bedenken ihrer Tochter, nach 20 Jahren in ihren Beruf als Bibliothekarin zurückzukehren und findet schließlich einen Job in einer Gefängnisbibliothek. Als Juliane ihren Schulkameraden, den Gossenpoeten Harry Rowohlt, für eine Knastlesung gewinnt, beginnen die Häftlinge ihre Bibliothek zu entdecken. Der künstlerisch begabte Albert Tieck wird Julianes erster Stammleser. Die vorsichtige Annäherung an den sensiblen, zurückhaltenden Mann erleidet jedoch einen Rückschlag, als der Direktor ihr die ganze Wahrheit über Albert offenbart: Der Möbelschreiner hatte, um einen Versicherungsschaden vorzutäuschen, seine Fabrik in Brand gesteckt. Dass seine Frau dabei ums Leben kam, hat Albert jedoch vor Juliane verschwiegen, aus Angst, dass sie sich schockiert abwenden könnte. Trotz der Enttäuschung über diesen Vertrauensbruch geht Juliane erneut auf Albert zu, überredet sogar den Gefängnispsychologen, ihm einen Tag Hafturlaub zu gewähren. Als Albert diese Möglichkeit scheinbar zur Flucht nutzt, bricht für Juliane eine Welt zusammen.