Kunst, Raub und Rückgabe - Vergessene Lebensgeschichten
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Gesellschaft + Soziales
Alexander Haindorf (1784 bis 1862) ist bis heute einer der bedeutendsten Juden in der Geschichte Westfalens. Mediziner, jüdischer Reformer, Universitätsdozent, Publizist. Und Haindorf gehörte damals eine der größten privaten Kunstsammlungen, mit rund 400 Werken. Einen beträchtlichen Teil davon erbte später seine Nachfahrin Ellen Funke. Darunter ein mittelalterliches Altarbild, das als Raubkunst über Umwege in die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gelangte und im Jahr 2025 an die Erben Ellen Funkes restituiert wurde. Einen Teil der von ihr geerbten Kunst verkaufte Ellen Funke ohne Zwang. So kamen wertvolle Stücke aus dem ehemaligen Eigentum Alexanders Haindorfs auf legalem Weg unter anderem in das Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund sowie in das LWL-Museum (Lippisch-Westfälisches-Landesmuseum) in Münster.