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Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler

Info, Recht + Kriminalität • 08.04.2026 • 20:30 - 21:15
Die Zentrale von Wetter Online: Die App teilte zeitweise Nutzerdaten mit mehr als 800 Firmen. Mittlerweile erklärt das Unternehmen, man habe den Datenabfluss gestoppt.
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Ob die Fahrt mit dem Schulbus oder die tägliche Runde mit dem Hund: Die Bewegungen der Schülerin Emma lassen sich über Handy-Standortdaten präzise nachvollziehen.
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Durch kommerziell erhältliche Standortdaten lassen sich sogar die Bewegungen von Personen nachverfolgen, die am BND-Standort in Bad Aibling ein- und ausgehen.
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Auch die Bewegungen hochrangiger Beamter der EU-Kommission finden sich im Datensatz wieder.
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Originaltitel
Ausspioniert per App
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Recht + Kriminalität
Apps auf Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren - bis zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken. Die Dokumentation zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können.