Tanja Rohn macht sich große Sorgen um ihre jüngere Schwester Sandra, die tagelang nicht erreichbar ist und deren Wohnung von fremden Personen genutzt wird. Nach hartnäckiger Nachforschung stellt sich heraus, dass Sandra heimlich bei ihrem neuen Freund Hartmut, einem Gebrauchtwagenhändler, eingezogen ist und weiterhin Hartz IV sowie Wohngeld bezieht. Um den Betrug zu verschleiern, simuliert sie mit einem Timer bewohnte Räume und vermietet ihre Wohnung stundenweise für Seitensprünge. Als eine betrogene Untermieterin Sandra beim Sozialamt anzeigt, drohen Leistungsentzug und Strafanzeige. Hartmut entpuppt sich zudem als gesuchter Autohehlerei-Verdächtiger und flüchtet ins Ausland, sodass Sandra mittellos dasteht. Mutter Ursula nimmt sie und Sohn Dennis auf. Vor Gericht legt Sandra ein Geständnis ab und erhält eine milde Geldstrafe. Schließlich versöhnen sich die Schwestern, finden gemeinsam Arbeit im Imbisswagen unter neuem Pächter und Sandra bezieht eine eigene Wohnung.