Abrupt und unerwartet ändert sich das Leben von Jerry Shaw (Shia LaBeouf). Der Junggeselle muss nicht nur den überraschenden Tod seines Zwillingsbruders Ethan verschmerzen. Auf seinem Konto befindet sich plötzlich eine große Geldsumme, in seine Wohnung wurden Waffen geliefert. Nur dank eines Anrufs, der ihn vor dem Eintreffen des FBI warnt, kann Jerry entkommen. Die mysteriöse Anruferin hat scheinbar nicht nur Zugriff auf elektronische Geräte wie Ampelanlagen, auch Überwachungssysteme und Kameras kann sie kontrollieren. Als Jerry in das Auto von Rachel Holloman (Michelle Monaghan) steigt, begreift er, dass auch andere Personen von der geheimnisvollen Stimme manipuliert werden. Weigert sich die alleinerziehende Mutter, den Anweisungen zu folgen, würde ihr Kind bei einem Zugunglück sterben. Dann stellt sich heraus, dass die Anruferin das Sprachrohr des Supercomputers ARIIA ist. Dieser hält die US-Regierung verantwortlich dafür, mit Fehlentscheidungen unnötiges Blutvergießen und Kriege ausgelöst zu haben. Jerry und Rachel sollen ARIIA helfen, den Präsidenten und seine engsten Mitarbeiter zu töten. Ein Superrechner, der mit Hilfe globaler Computer-Netzwerke eine kriegslüsterne Regierung ausschalten will, ist angesichts immer komplexer werdender Überwachungstechniken keine allzu utopische Ausgangslage mehr für einen Verschwörungsthriller. Die plausible Handlung steigert die Spannung von "Eagle Eye - Außer Kontrolle", den US-Regisseur D.J. Caruso mit einer rasanten Abfolge von spektakulären Verfolgungsjagden und Spezialeffekten inszeniert. Die beiden Hauptdarsteller Shia LaBeouf (Jerry Shaw) und Michelle Monaghan (Rachel Holloman) wirken lange wie wehrlose Gehilfen des Super-Computers.