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Die härtesten Jobs von damals

Info, Geschichte • 03.04.2026 • 12:00 - 13:30
Gefährliche Arbeit bei Wind und Wetter: Köhler auf einem frisch angezündeten Holzkohle-Meiler. Jetzt nur nicht einbrechen.
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Die Flößer galten als besonders harte Kerle. Im Kinzigtal wurde das Holz aus dem Schwarzwald zu langen Flößen verbunden.
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Heizer Oliver Brückom und Florian Weber (rechts) auf der Dampflok.
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Ein Job für die Ärmsten der Armen: Die Sandmänner und –frauen kloppten Steine zu feinem Stubensand – Material für die Kehrwoche. Auch die Kinder mussten bei der ungesunden Arbeit mit anpacken.
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Originaltitel
Die härtesten Jobs von damals: Florian Weber schuftet sich durch die Geschichte
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2017
Info, Geschichte
/ SWR/SR Fernsehen Womit hat eine Abtrittanbieterin ihr Geld verdient? Weshalb mussten die Köhler um ihr Leben fürchten? Wieso traute niemand einem Müller? SWR Moderator Florian Weber begibt sich auf eine schweißtreibende Zeitreise durch den Südwesten. Bei Wind und Wetter schuftet er im beißenden Rauch und erlebt als Köhler, wie im 18. Jahrhundert das einstige "schwarze Gold" produziert wurde. Er lüftet auch das Geheimnis der Abtrittanbieterinnen. Das waren Frauen, die den Passant:innen auf der Straße anboten, unter ihrem weiten Umhang ihr Geschäft zu verrichten. Außerdem geht er auf große Fahrt mit den Flößern des 17. Jahrhunderts und erlebt, wie hart das Leben des echten Sandmanns war. Als Müllergeselle in einer Wassermühle erfährt er, dass Säckeschleppen nicht die einzige Herausforderung dieser Zunft war. Vom Mittelalter bis ins Industriezeitalter - was hat es bedeutet, in Lohn und Brot zu stehen, als Geräte noch mit Muskelkraft bedient werden mussten und Arbeitssicherheit ein Fremdwort war?