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Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser

Gesundheit + Medizin, Dokumentation • 05.03.2026 • 20:15 - 21:00
Dr. med Heinz-Wilhelm Esser.
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Viele Jahre schwere Glücksspielsucht, 800.000 Euro Schulden und am Ende mehrere Jahre Gefängnis - das ist die Geschichte von Thomas Melchior (re.). Heute leistet er vor den Stadien dieses Landes ziemlich unkonventionelle Präventionsarbeit. Im Trikot des jeweiligen Erzrivalen kommt er mit den Fußballfans ins Gespräch und klärt über die Gefahren von Sportwetten auf. Dr. med. Heinz Wilhelm Esser (li.) darf sich heute an der Aktion beteiligen.
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Zu Gast bei einer Selbsthilfegruppe, ausschließlich für Angehörige von Suchtkranken Menschen. Denn eine Sucht kann auch für Kinder, Eltern, Partner oder andere Mitmenschen schwere gesundheitliche Folgen haben. Doc Esser (re.) lässt im Gespräch mit den beiden Gruppenleiterinnen Monika (li.) und Alina (Mi.) die Sitzung revuepassieren.
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Was zeichnet eine Suchterkrankung aus? Wie ist Deutschland im Bereich der Suchthilfe aufgestellt? Und wie könnten Angehörige von Suchtkranken besser aufgefangen werden, bevor sie selbst eine Abhängigkeit oder psychische Erkrankung entwickeln? Diese und viele weitere Fragen bespricht Dr. med. Esser (links) mit dem Suchtforscher Professor Daniel Deimel (rechts).
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Originaltitel
Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Gesundheit + Medizin, Dokumentation
- Leben im Schatten der Sucht - Wer hilft den Angehörigen? Eine Sucht kann nicht nur das Leben vieler Betroffener zerstören - sie zieht oft auch ihr Umfeld in den Abgrund. Eltern, Partner, Kinder, Freunde: Sie alle können in eine Abwärtsspirale aus Angst, Schuld und Überforderung geraten. Auf einen Suchterkrankten kommen in Deutschland im Schnitt mindestens fünf Angehörige - das sind viele Millionen Menschen. Angehörige können selbst psychisch oder sogar an einer Sucht erkranken. Wie kann den Angehörigen rechtzeitig geholfen werden? Dr. med. Esser trifft Betroffene. Vor zwei Jahren starb Alinas schwer alkoholabhängige Mutter. Heute leitet sie ehrenamtlich eine Selbsthilfegruppe speziell für Angehörige beim Blauen Kreuz. Der gelernte Bankkaufmann Thomas landete wegen seiner Spielsucht im Gefängnis. Wenig Selbsthilfegruppen, begrenzte Hilfsangebote: Doch Dr. med. Esser zeigt, was man trotzdem tun kann. Er stellt eine Schwarzwald-Klinik mit einem deutschlandweit einzigartigem Konzept vor, das die Familie in den Mittelpunkt der Suchtrehabilitation rückt.