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Depression - Wie kommt man wieder raus?

Info, Gesellschaft + Soziales • 22.04.2026 • 21:00 - 21:45
Prof. Dr. Malek Bajbouj (rechts), Psychiater und Neurowissenschaftler an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erforscht seit rund zehn Jahren, wie Ketamin als Medikament für die Behandlung von Depressionen eingesetzt werden kann.
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Auch Angehörige sind von der Depression eines Familienmitgliedes mitbetroffen und müssen ebenfalls lernen, mit der Erkrankung umzugehen. Rechts: Moderator Frank Seibert.
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Die Psychologin Prof. Dr. Johanna Löchner von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen erforscht, wie Kindern und Jugendlichen präventiv geholfen werden kann, deren Eltern an einer Depression erkrankt sind. Rechts: Moderator Frank Seibert.
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Prof. Dr. Björn Schuller (links) , Professor für KI im Gesundheitswesen, TUM Klinikum Rechts der Isar in München, entwickelt mit Hilfe von KI eine App, die rechtzeitig erkennen soll, ob Kinder und Jugendliche Gefahr laufen, an einer Depression zu erkranken. Rechts: Moderator Frank Seibert.
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Originaltitel
Depression - Wie kommt man wieder raus?
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Gesellschaft + Soziales
"Was, du?" Das hören viele, die an einer Depression erkranken. Und oft haben die Betroffenen es selbst auch nicht geglaubt, bis sie irgendwann die Diagnose bekamen. Obwohl in den sozialen Medien Mental Health einen regelrechten Hype erfährt, Prominente öffentlich darüber reden, dass sie unter einer Depression leiden: Die Scham ist immer noch groß. Und das Wissen um die Erkrankung gering. Dabei ist schätzungsweise jeder fünfte bis sechste Erwachsene einmal in seinem Leben von dieser Krankheit betroffen. Wissenschaftsjournalist Frank Seibert trifft Betroffene, Therapeutinnen, Ärzte und Forschende und fragt nach: Wie gut lässt sich eine Depression erkennen, diagnostizieren und behandeln? Und wie kann es gelingen, da wieder herauszukommen? Wer kann dabei helfen? Sind KI und Chatbots bereits so weit, dass sie Therapien ersetzen können? Die Erkrankung selbst ist hoch individuell und komplex. Diagnosen können fehlerhaft sein und oft überlappen sich die Symptome, wie etwa bei einer Depression und einer Angststörung. Forschende suchen deshalb nach eindeutigen Hinweisen, mit denen sie eine Depression nachweisen können. Gibt es Auffälligkeiten in den Genen, in der Hirnaktivität oder im Hormonsystem? Was bislang bekannt ist: Depressionen können häufiger auftreten, wenn bestimmte entzündliche Prozesse im Körper auftreten, wie bei Bluthochdruck oder Diabetes. Wer davon betroffen ist, könnte künftig individueller und präziser behandelt werden. Das Ziel der Forschung: eine individuelle und passgenaue Diagnose und Therapie.