In zwei Gerichtsverhandlungen nach Jugendstrafrecht werden jeweils junge Männer wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Im ersten Fall schlägt der 20-jährige Markus Hentschel den Bekannten seines Vaters, Rudolf Berger, mit einem Kerzenständer nieder, weil er glaubt, seine Freundin Uschi werde im Wohnmobil sexuell belästigt. Es stellt sich heraus, dass Uschs Vater die Kosmetikerin gegen Bezahlung angeheuert hatte, um seinen Sohn - den er für homosexuell hielt - an Frauen heranzuführen. Die inszenierte Eifersuchtsszene sollte Markus von Uschi lossagen. Das Gericht verurteilt ihn wegen Eifersucht, nicht Notwehr, zu einer Verwarnung und 50 Stunden Sozialdienst. Im zweiten Fall wird Zirkusclown Legio Morelli freigesprochen, nachdem seine Schwester Lydia als eigentliche Verdächtige gilt: Sie hatte ein Motiv, da ihr Vater den Bruder als Zirkusnachfolger bevorzugt.