In zwei aufeinanderfolgenden Gerichtsverhandlungen werden unterschiedliche Fälle aufgerollt. Im ersten Fall steht der 19-jährige Dachdecker Patrick Wolf wegen versuchten Totschlags vor Gericht, nachdem er den Bankangestellten Dirk Lambertus im Park angeschossen hat. Im Verlauf der Verhandlung deckt sich auf, dass Lambertus selbst einen Banküberfall initiiert hatte, an dem Wolf und sein Bruder Robin beteiligt waren. Wolf wollte die Beute nicht teilen und plante mit seinem Bruder, Lambertus zu töten. Das Gericht verurteilt Wolf wegen versuchten gemeinschaftlichen Mordes aus Habgier zu sechs Jahren Jugendstrafe; Robin Wolf wird festgenommen. Im zweiten Fall wird Eventorganisator Sebastian Greb wegen Beleidigung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung bei einer Kaffeefahrt angeklagt. Zeuginnen bestätigen, dass ältere Teilnehmerinnen eingesperrt, beleidigt und verletzt wurden. Der Gastwirt gesteht, die Saaltür auf Grebs Anweisung abgeschlossen zu haben. Das Gericht verurteilt Greb nach Erwachsenenstrafrecht zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 150 Euro.