In zwei aufeinanderfolgenden Gerichtsverhandlungen werden Fälle von Gewalt und versuchtem Totschlag verhandelt. Im ersten Fall steht der 20-jährige Maurer Marc Nonnenmacher vor Gericht, der die Schauspielerin Nina Seglitz mit einem Messer attackiert haben soll. Im Verlauf der Verhandlung stellt sich heraus, dass seine Freundin Sonja sich in die von Seglitz gespielte lesbische Serienfigur "Atze" verliebt hat, woraufhin Nonnenmacher aus Eifersucht und Wut die Schauspielerin angriff. Er wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu neun Monaten Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Im zweiten Fall gesteht Chauffeur Sascha Lauster, seinen Auftraggeber Tom Reents im Auftrag seiner Arbeitgeberin Marion von Schweighoff gegen Zahlung von 250.000 Euro töten zu wollen. Lauster hatte zuvor eine Treueagentur beauftragt, Reents zu testen, und das Beweismaterial von Schweighoff präsentiert. Lauster wird zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt; von Schweighoff wird wegen Verdachts der Anstiftung zum Tötungsdelikt noch im Gerichtssaal festgenommen.