Im Sorgerechtsstreit um die fünf- und siebenjährigen Kinder Emil und Carla stehen sich die getrenntlebenden Eheleute Olaf und Stefanie Kehrmann vor Gericht gegenüber. Stefanie, die nach der Trennung mit ihrem neuen Lebensgefährten Carsten zusammenzieht, wirft Olaf Vernachlässigung, Kindeswohlgefährdung und mangelnde Kooperation mit dem Jugendamt vor. Olaf hingegen beschuldigt Stefanie, ihn gezielt zu sabotieren - unter anderem durch ausgewechselte Schlösser und zerstochene Reifen. Als die Verhandlung eskaliert und Olaf den Saal verlässt, stellt er sich auf einem Fenstersims und droht zu springen. Stefanie gesteht daraufhin, ihn bewusst schlecht darzustellen. Olaf wird gerettet und kommt kurzzeitig in psychiatrische Behandlung. Beide Parteien einigen sich außergerichtlich: Die Kinder bleiben bei Stefanie, Olaf erhält regelmäßiges Umgangsrecht. Er beginnt erfolgreich eine Therapie, die Scheidung wird vollzogen, und beide teilen sich weiterhin das gemeinsame Sorgerecht.