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Charité

Serie, Krankenhausserie • 27.03.2026 • 01:35 - 02:25
Ida Lenze (Alicia von Rittberg, M.) wird mit Verdacht auf Blinddarmentzündung in die Charité eingeliefert. Schwester Therese (Klara Deutschmann, l.) und Wärterin Edith (Tanja Schleiff, r.) verlieren keine Zeit.
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Klinikdirektor Spinola (Thomas Loibl, l.) versucht Robert Koch (Justus von Dohnanyi, r.) davon zu überzeugen, am Kaiserempfang mitzuwirken.
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Der krebskranke Kaiser Friedrich (Komparse) empfängt Rudolf Virchow (Ernst Stötzner, M.) zu einer Audienz.
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Ein weiterer Fall von Diphtherie: Student Georg Tischendorf (Maximilian Meyer-Bretschneider, 2.v.r.) soll dem kleinen Patienten einen Luftröhrenschnitt verpassen. Hilfswärterin Ida (Alicia von Rittberg, l.) und Wärterin Edith (Tanja Schleiff, 2.v.l.) können nur hoffen, dass er das beherrscht.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2017
Altersfreigabe
12+
Serie, Krankenhausserie
Ida leidet als Hilfswärterin unter dem strengen Regiment der Diakonissenoberin Martha und schließt Freundschaft mit der jungen, schüchternen Schwester Therese. Therese fühlt sich sehr zu Ida hingezogen, ebenso wie der Medizinstudent Georg Tischendorf. Während Idas Interesse für Medizin geweckt wird, studiert der künstlerisch begabte Georg nur seinem Vater zuliebe. Behring erzählt Ida von der Möglichkeit eines Medizinstudiums in der Schweiz, dieses ist den Frauen im Deutschen Reich verboten, und stellt ihr Fachliteratur zur Verfügung. Koch hat inzwischen eine Amour fou mit der dreißig Jahre jüngeren Hedwig begonnen und versucht, die Affäre geheim zu halten. Im Deutschen Reich erhoffen liberale Kräfte wie Rudolf Virchow nach der Thronbesteigung durch Kaiser Friedrich einen politischen Frühling. Doch dieser erliegt seiner Krebserkrankung, und der junge, national gesinnte Sohn Wilhelm II. tritt als Kaiser an. Als die Nichte des Klinikdirektors Spinola an Diphtherie erkrankt, ist es Behring, der ihr Leben mit einem Luftröhrenschnitt rettet und von da an von Spinola protegiert wird. Spinola lässt sich von den bahnbrechenden Ideen Behrings zu einem Diphtherieheilmittel überzeugen. Auch Frau Spinola und Tochter Else schätzen die häufigen privaten Besuche des jungen Arztes. Dass er seine manisch-depressiven Stimmungen mit Opiaten im Zaum halten muss, weiß nur Hilfswärterin Ida. Unterdessen arbeiten die Mitarbeiter der Charité auf Hochtouren: Der neue Kaiser Wilhelm II. höchstpersönlich hat sich für einen Besuch in der Charité angekündigt. Sein Interesse gilt allerdings nur Kochs Labor und dessen Forschung zu einem Heilmittel der Tuberkulose. Der Kaiser verspricht Koch ein eigenes Forschungsinstitut, sollte dieser bis zum Ärztekongress das Heilmittel gefunden haben.