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Natur + Reisen, Tiere • 12.02.2026 • 22:15 - 23:00
Professor Mike Benton erforscht die Farben von Dinosauriern mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops an der Universität Bristol.
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Ein Team um Yoshitsugu Kobayashi, der Hockkaido University, setzt 2019 das riesige Skelett eines Deinocheirus aus allen Einzelteilen zusammen.
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Die Paläontologin Dr. Daniela Schwarz untersucht fossile Federn im Naturkunde Museum Berlin.
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Deinocheirus beim Paarungstanz mit einem Artgenossen. Die Federn der Dinosaurier könnten für die Balz eingesetzt worden sein – ähnlich wie bei heutigen Vögeln.
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Originaltitel
Die Welt der Saurier
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
Natur + Reisen, Tiere
Lange galten die "schrecklichen Echsen" als schuppenbedeckte, primitive Reptilien. Doch neueste Forschungen stellen unser Bild von Dinosauriern auf den Kopf: Sie waren nicht nur weiterverbreitet als bisher angenommen, sondern auch wesentlich intelligenter. Verantwortlich für den Erfolg vieler Landbewohner war ein besonderes Merkmal: Federn. Sie ermöglichten es, sich selbst an widrigste Umweltbedingungen anzupassen, steigerten den Erfolg bei der Balz und bei der Brutpflege. Federn erhöhten damit die Überlebenschancen. Einige Arten könnten wohl dank ihres Gefieders sogar ihre Intelligenz weiterentwickelt haben. Heute ist klar: Dinosaurier sahen nicht nur bunter und vielfältiger aus als lange vermutet, sie verhielten sich wohl auch völlig anders. Die Dokumentation zeichnet in hyperrealistischen Animationen die Lebenswelt dieses Giganten der Urzeit nach. Und auch einer der intelligentesten Saurier, der jemals gelebt hat, Troodon, wird durch digital zum Leben erweckt. Sein Gefieder erlaubte ihm das Überleben in eisigen Regionen. Dazu war Troodon wohl so intelligent wie einige heutige moderne Vögel. Möglicherweise hat er bereits Köder verwendet und strategisch gejagt.